Warum Stress unser Überleben gesichert hat und im Grunde positiv ist? Erfahre wie Du Stress positiv für Dich nutzen kannst.

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Stress ist ursprünglich positiv! ​​​​

Stress ist evolutions-geschichtlich ein Geniestreich der Natur.

Sein Ursprung waren lebensbedrohliche Situationen. Diese kurzfristige Stress Reaktion hatten das Ziel, im Organismus von Lebewesen alle Kraft und Energiereserven zu aktivieren, um bereit für Kampf oder Flucht zu sein.
Nur dadurch konnte die Situation ausgehalten, gemeistert und schließlich überlebt werden. Also eine wirklich positive und hilfreiche Erfindung, die unser Überleben gesichert hat

Stress bedeutet somit eine kurzfristige körperliche und geistige Anspannung, welche durch Reize hervorgerufen wird.

Man kann die Form der Reize unterteilen ins äußere und innere.
Zu den äußeren Reizen gehören z.B. eine fest terminierte Aufgabe oder auch ausgesprochene Erwartungshaltung.
Innere Reize dagegen beruhen nicht zwingend auf externen Fakten, sondern der eigenen Wahrnehmung, die durchaus nicht zwingend der Realität entspricht.
Zum Beispiel die persönlich wahrgenommene Anforderung an sich selbst, die negative Einschätzung einer Situation oder der eigenen Person generell: ich bin nicht gut genug, ich bin zu langsam etc.

Generell kann man, je nachdem wie man mit Stress umgeht, diesen positiv wie auch negativ wahrnehmen.

Wir selbst schätzen Aufgrund unserer bisherigen Erfahrungen eine Situation blitzschnell ein, bewerten und analysieren Sie. Hält unsere Wahrnehmung die Situation für machbar; nehmen wir den Stress positiv wahr, nehmen wir dagegen die Situation als Überforderung oder nicht machbar wahr, ist der Stress negativ. Dabei greifen wir auf unsere gemachten Erfahrungen und Bewertungsnormen zurück.

Kennst Du positiven Stress?

Positiver Stress kann ein super Gefühl sein, wenn man mehr Leistungsfähigkeit und Ansporn hat, in der Zuversicht, die anstehende Herausforderung zu bewältigen. So kommt man in einen positiven Stress-Flow. Es wird Potenzial geweckt, das sonst unter Umständen brach liegen würde.
Ich selbst nehme Stress überwiegend positiv wahr und liebe ehrlich gesagt diesen positiven Stress-Flow, in dem sich die Dinge bewegen, weil man kreativer, fitter und fokussierter ist.
Dazu gehört jedoch natürlich auch, dass man sich nach dem Erreichen der Herausforderung wieder entspannt und im besten Fall noch stolz auf das ist, was man gemeistert hat.

Doch Stress kann auch negativ wahrgenommen werden und damit sehr belastend sein.

Wenn man glaubt, dass man es nicht schaffen kann oder der Stress zu einer Dauerbelastung für Körper und Geist wird, dann wird Stress destruktiv.
Durch die Dauerbelastung können Bluthochdruck, beschleunigte Atmung, hoher Muskeltonus, Migräne, Kopfschmerz oder Verdauungsbeschwerden entstehen, um nur einige aufzuzählen.
Stress kann also auch gesundheitsschädigend sein.

Daher ist es wichtig, dass der Stress nicht dauerhaft anhält.

Stress sollte nur vorübergehend sein. So wurden die Mechanismen von der Natur angelegt.
Nach der Anspannung folgt die Entspannung.
Auch bei mir kommt es vor das mich etwas, im negativen Sinne stresst. Wenn die Gedanken kreisen, man nicht mehr zur Ruhe kommt.

Was mir in solchen Momenten hilft?

Mich mit körperlichen und mentalen Übungen zu entspannen, um so für einen Moment mal den Kopf auszuschalten bzw. den Fokus auf etwas anders zu legen. 
Es klingt vergleichsweise langweilig, ist aber ein wirkungsvolles Mittel, regelmäßige Pausen einzuführen. Diese kurzfristige Entspannung hilft besonders in Phasen wo die Zeit drängt, da es sinnvoller ist, mit kleinen zeitlich eingeplanten Pausen und voller Kraft produktiv zu sein, als ohne Auszeiten dauerhaft mit halber Kraft zu arbeiten.
Außerdem kommen einem häufig in dem Moment, wo man nicht über ein Thema nachdenken was einen stresst, auch die besten Ideen und Lösungen.

Entspannung kann man lernen!

Eine effektive Übung, die ich selbst gerne nutze, ist z.B. sich aufrecht hinzusetzen, die Augen zu schließen, die Hände auf den Bauch zu legen, tief in den Bauch ein- und aus zu atmen und dabei zu beobachten wie sich der Bauch hebt und senkt, mindestens 10 Wiederholungen, viel Spaß beim Ausprobieren.
Schreibe mir gerne in die Kommentare, ob Dich die Bauchatmung entspannt hat oder auch welche Methode Dir hilft, Deinen Stress in den Griff zu bekommen?

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