Drei Schritte, um die aktuelle Situation zu akzeptieren, wie sie ist und die Veränderung anzugehen! Wenn nicht jetzt, wann dann?

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Ich will aber alles wie es war!?

Man sagt, der Mensch verändert erst etwas, wenn der Leidensdruck groß genug ist. 

Weißt Du noch, wie wir vor ein paar Wochen noch alle fest in unseren Rahmenbedingungen und Routinen gefangen waren?

Damals haben wir uns über das Hamsterrad, den Job und den dauernden Stress, sogar in der Freizeit, beschwert. Und dann kommt plötzlich vom anderen Ende der Welt so ein Covid19 um die Ecke und verändert mit einem Schlag alles!

Der Großteil unserer Rahmenbedingungen ist weggefallen, viele Routinen funktionieren nicht mehr. Unser Leben im Außen findet nur sekundär statt und ohne Abstand geht gar nichts mehr!

• Das Hamsterrad dreht sich in Richtungen, die wir noch nie erlebt haben.

• Job Stress: sehr unterschiedlich - einige dürfen im Moment gar nicht arbeiten, während andere, mehr arbeiten müssen als je zuvor.

• Der Stress hat sich verändert, von dem Geschäftigen im Außen, zu inneren Themen: Homeoffice, Kinder versorgen, fehlende Sozialkontakte und Ängste.

• Freizeitstress: was ist das aktuell, wenn man seine Freizeit noch gar nicht neu definiert hat!?

Also, was jetzt?

Einige reduzieren sich darauf, dem Virus, wo auch immer er herkommen mag, die Schuld zu geben und erwarten schnelle Lösungen von der Politik.
Nach einigen Wochen in Abstinenz und dramatischen sozialen und wirtschaftlichen Konsequenzen steigt der Druck und einzelne Interessengruppen versuchen, ihre Interessen durchzusetzen. Das ist nachvollziehbar. 

Doch wie auch immer die Experten, Politik, Medien und am Ende wir die Situation und die Versuche zu einer hoffentlich geordneten Lockerung einschätzen, eines ist klar: diese Thema wird uns länger beschäftigen.

Da wir viele Dinge noch nicht wissen und wesentliche Entwicklungen außerhalb unserer Macht liegen, sollten wir nicht nur auf das schauen, was andere tun und entscheiden werden, sondern was wir tun können.

Jetzt ist es an der Zeit nach innen zu schauen, die Situation zu akzeptieren wie sie ist und das Beste daraus zu machen.
Ja, die Situation ist beängstigend und schwer zu akzeptieren. Doch je schneller jeder einzelne von uns versteht, dass wir in das gewohnte Terrain nicht so schnell zurückkommen werden (und vielleicht auch nicht wollen), desto schneller werden wir uns eine neue Art zu leben aufbauen.

Die Situation fordert uns heraus, uns zu verändern, anstatt:

• an der Hoffnung auf eine schnelle Besserung festzuhalten, was legitim wäre, aber zugleich unrealistisch

• ohnmächtig in einer Art Warteschleife zu hängen und abzuwarten

• wie ein trotziges Kind auf den Boden zu stampfen und zu schreien: „Ich will aber alles genau so wie es immer war“!?

Es ist jetzt Zeit, Eigenverantwortung zu übernehmen und langsam wieder nach vorne zu gehen!

Der erste Schritt ist, die Situation zu akzeptieren und die Veränderung annehmen!

Mach das Problem zu Deinem Freund!

Frage Dich, was Du aus der Situation lernen, bzw. für Dich mitnehmen, kannst!?

Das klingt jetzt im ersten Moment vielleicht seltsam für Dich. Aber aus allem, egal ob es positiv oder negativ ist können wir etwas mitnehmen, werden wir um eine Erfahrung reicher. Und wer weiß, für was es gut ist!

Manchmal werden die Vorteile neuer Rahmenbedingungen erst im Nachhinein klar.

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Der zweite Schritt ist, die Warteschleife und das Gefühl der Ohnmacht zu verlassen -

indem Du Dir eigene Perspektiven und Lichtblicke setzt.

Frage Dich, welche Entscheidungen Du für Dich, unabhängig davon wann die Politik etwas entscheidet, fällen kannst!

Plane zum Beispiel eine Reise innerhalb Deutschlands im Oktober. Da die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass es bis dahin wieder geht. So hast Du zum einen ein Licht am Ende des Tunnels, auf das Du hinarbeiten kannst und zum anderen wird es Dir besser gehen, weil Du unabhängig eine Entscheidung für Dich gefällt hast. Nichts bedrückt uns mehr als das Gefühl der Ohnmacht, zumal, wenn die Ursache unserer Ungewissheit mit unseren Sinnen nicht greifbar ist. Den Virus kann man ja nicht sehen oder hören.

So kann man an vielen Stellen vorgehen und für sich selbst mehr Klarheit, Selbstbestimmung und Perspektiven zu schaffen.

Der dritte Schritt ist, die Haltung eines neugieriges Kindes einzunehmen, statt weiter trotzig auf den Boden zu stampfen!

Neugierige Kinder sehen die Welt chancenorientiert, sie sind leidenschaftlich, spielen, haben Spaß, sind fantasievoll und kreativ. Sie testen aus und versuchen es einfach, im Idealfall ohne Angst vor den Folgen. 

Und genau diese Einstellung, die jeder von uns tief in sich trägt, sollten wir jetzt nutzen, um uns mutig zu verändern!

Probiere Dich aus, werde kreativ und vertraue darauf, dass Du es schaffen wirst. 

Es gibt bereits erste Ansätze: neue Geschäftsideen, virtuellen Kaffeeklatsch, Online-Konzerte usw.

Je eher wir die Situation akzeptieren, desto schneller werden wir uns verändern und neue Wege finden. Denn es wird, auch wenn wir nicht bei null anfangen, viele neue Wege brauchen und jeder von uns kann an dieser Veränderung teilhaben. 

Hinterlasse mir gerne ein Kommentar.

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